casimodo
Sie: “Du hast ziemlich viele Beine an den Haaren!”
Ich: “Ja, zwei Stück!”
Sie und ich
ALLE KOCHREZEPTE DIESER WELT LÜGEN!

…denn wenn dort z.B. steht “Vorbereitungszeit: 10 Minuten, Kochzeit: 15 Minuten”, dann rechnen sie nie die tatsächlichen Variablen mit ein:

"vorher dreckiges Geschirr wegräumen/abspülen: 15 Minuten, Arbeitsplatten reinigen: 3 Minuten, Cerankochfeld reinigen: 3 Minuten, übervollen Mülleimer rausbringen und leeren Beutel nachfüllen: 4 Minuten, richtige Musik zum Kochen auswählen: 10 Minuten, Zutaten für das Rezept in der Küche finden: 10 Minuten, überlegen was man statt der vorgeschriebenen Zutaten nehmen kann: 10 Minuten, undsoweiter…

Zum Schluss steht man für ein 5-Minuten-Gericht wieder 2 Stunden in der Küche und fragt sich wieso? Jetzt weiss man, warum…

Wir amaranthen um unser Leben!
Kurzes Fazit nach zwei Tagen Ernährung, inspiriert von Vegan for fit…
Vegan ist doch ungesund!

Bis zu meinem 18. Lebensjahr habe ich alles Mögliche gegessen, ungeachtet der Inhaltsstoffe. Hauptsache viel, egal was oder woher, Qantität statt Qualität, Masse statt Klasse.

Seit ich mich mit gesunder Ernährung beschäftige und mich in Richtung veganem Leben bewege, Inhaltsstoffe und Herkunft der Zutaten hinterfrage, die Beschriftungen der Verpackungen lese, mehr und mehr Ungesundes durch natürliche Dinge ersetze - mich also bewusst mit meiner Nahrung auseinander setze - seit dem werden die Stimmen lauter, die mich fragen, ob ich denn noch ausreichend Nährstoffe zu mir nehme. Sie sind “besorgt”.

Es ist doch paradox. So lange ich einfach alles esse, was die Supermärkte so her geben - sei es Tiefkühlfleisch, Mikrowellengerichte, Dosen-Rouladen, Instant-Suppen, Cola, Energydrinks - so lange interessiert es keinen. Doch sobald ich zu den Ursprüngen der Nahrung gehe, selber koche, nicht mehr zu Fertiggerichten greife - da zweifeln plötzlich viele meine Lebensweise an.

Bleibt für mich die Frage, ob sie wirklich um meine Gesundheit besorgt sind oder ich ihnen nur indirekt einen Spiegel vorhalte, was ihre eigene Ernährung angeht…

Fernweh ist eigentlich ziemlich absurd, wenn man bedenkt, dass irgendwo auf der Welt Menschen existieren, die am liebsten genau da wären, wo du gerade bist!
Meine Mutter sammelt Eierbecher…

Meine Mutter sammelt Eierbecher…

Geheime Superkraft:
Abschätzen, wie groß die Tupperdose für die Essensreste-Aufbewahrung im Kühlschrank sein muss!

Veganes Laugenstangen-Hacking…

Einfaches auftauen, besalzen und aufbacken wäre zu einfach. Daher habe ich frisches Kräuter-der-Provence-Pesto, Paprikapulver, Pfeffer und Meersalz darüber gestreut, sowie eine halbe Scheibe veganen Wilmersburger Kräuterkäse. Das dann bei 180° in den Backofen und dann kommt so etwas da raus. Es war so gut, dass gerade die restlichen vier nachträglich gebacken werden… :-)

Eigentlich bin ich ja auch nicht so der Stöckchen-Auffang-Typ, aber für mongolom mache ich gerne eine Ausnahme.


"You can tell a lot about someone by their taste in music. Play the first 20 songs on shuffle on what ever you use to listen to music. No skips! Tag 10 peeps."

1.  Ignite - let it burn

2. Descendents - We

3. Alter Bridge - Come To Life

4. Foo Fighters - Everlong

5. Ignite - Sunday Bloody Sunday

6. Violent Femmes - Blister in the Sun

7. Muse - Citizen Erased

8. Anberlin - Godspeed

9. BoySetsFire - Requiem

10. The Smashing Pumpkins - Tarantula

11. Story Of The Year - And The Help Will Drown

12. Emery - Studying Politics

13. Descendents - Good Good Things

14. Ignite - Run

15. BoySetsFire - Full Color Guilt

16. Refused - New Noise

17. Flogging Molly - The Lightning Storm

18. Beastie Boys - Sabotage

19. At The Drive In - Shaking Hand Incision

20. Operation Ivy - Sound System


Die Titel stammen von meinem iPhone, die Spotify-Verlinkungen habe ich mal eingefügt, damit auch Uneingeweihte schnell mitbekommen, was da so des Öfteren an meine Ohren gelangt.

Allerdings werfe ich gerade mal kein Stöckchen. Die Menschen, die ich zwanghaft auswähle, mögen es vielleicht nicht.

All die, die das hier auch mal preisgeben wollen, sind jedoch gerne eingeladen.

Dank Maisnudeln und Falafelbällchen konnte aus diesem leckeren Rest Chili eine wunderbare Saucen-Kombination entstehen. Sehr nachahmenswert!